Vorteile eines Depots im Ausland

Für deutsche Anleger kann es von Vorteil sein, ein (Zweit-)Depot bei einem Broker mit Sitz im Ausland zu unterhalten.

1. Vorteil: Ordergebühren
Wer öfter an ausländischen Börsenplätzen handelt, kann bei einem Broker „vor Ort“ die Ordergebühren zumeist erheblich reduzieren. Viele ausländische Broker sind neben der Heimatbörse auf den Handel an US-Börsen spezialisiert. Deren Orderkosten liegen i.d.R. weit unter den üblichen Gebühren deutscher Broker. Manche Broker locken zudem mit kostenlosen Realtimekursen für Xetra und kostenlosen Depots.

2. Vorteil:  Steuer
Ausländische Broker sind nicht an die deutsche Steuergesetzgebung gebunden. Dort ist es nicht üblich, dass z.B. die Abgeltungssteuer nach jedem Wertpapiergeschäft an das Finanzamt abgeführt wird. Der Anleger wird damit zwar nicht von der Pflicht entbunden, seine Spekulationsgewinne im Rahmen der Einkommenssteuererklärung zu versteuern. Im laufenden Jahr steht dieser Steueranteil aber für weitere Transaktionen zur Verfügung. Im Idealfall können damit zusätzliche Erträge realisiert werden, die – über das Jahr summiert – schon signifikant sein können.

Welche ausländischen Broker für ein (Zweit-)Depot in Frage kommen und wie deutsche Anleger dort ein Depot eröffnen können, erfahren Sie in unserem Auslandsdepot Vergleich.